Google soll seinen Suchalgorithmus erklären
Die deutschen Verleger fordern den Internetdienstleister Google auf, seinen Suchalgorithmus offenzulegen. Das Bundeskartellamt hat das Unternehmen über die Beschwerden von Wettbewerbern informiert.
Außer Verleger haben Microsoft-Tochter Ciao und der Kartendienst-Anbieter Euro-Cities Beschwerden eingereicht.
Die Verleger wollen folgende Sachen wissen:
1. Wie sucht Google und wie welche Ergebnisse wo wieso platziert werden. Sie vermuten dass Google bestimmte Suchergebnisse bevorzugt und dass es zu den erhöhten Werbeeinnahmen führt.
2. Google soll für die Anzeige der Suchtreffer im Internet ordentlich bezahlen, weil Google damit (mit den Suchergebnissen) Geld verdient.
Dabei tauchen natürlich viele Fragen auf. Der Suchalgorithmus von Google ist Googles geistiges Eigentum. Google ist ein Privatunternehmen. Warum darf jemand vorschreiben, was Google auf seiner Privatseite google.de (com, it, ru) usw. machen darf oder nicht darf? Was für jämmerliche Heuchler sind das? Warum stellt keiner solche Fragen?
Wer Google nicht mag wird auch nicht dazu gezwungen das Google’s Angebot zu nutzen. Andere Erklärungen sind überflüssig.
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2 Responses to “Google soll seinen Suchalgorithmus erklären”
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so einfach ist das kartellrecht nicht. google ist de fakto markführer und das kartellrecht soll die übelsten auswüchse dieser fehlentwicklung verhindern. google hat NIE mit offenen karten und mit viel täuschung gespielt (wer hat z.b. die ersten jahre die serverfarmen finanziert, bevor es werbeeinnahmen gab?). ich finde das gut und richtig, dass auf transparenz gepocht wird – denn google ist zum glück nicht wirklich böse – aber wenn es böse wäre würde es jetzt weltweit einen grossen teil des internets kontrollieren und damit auch den wettbewerb usw.
[...] sind die ganzen Vorwürfe sehr schwer nachweisbar, da Google’s Algorithmen das meist gehütete Geheimnis ist. Google wird im Laufe des Verfahrens aufgefordert, sich dazu zu [...]